Entwicklung eines Modells zur Verzahnung von Maßnahmen zur aktiven Arbeitsförderung Arbeitsloser mit berufsorientierter Alphabetisierung (AlphaBERUF)

Berufsorientierte Alphabetisierung kann die Arbeitsmarktchancen arbeitsloser funktionaler Analphabeten und Analphabetinnen erheblich verbessern. Denn gerade für sie ist eine berufliche Neuorientierung wegen der mit Arbeitsplatzsuche und Bewerbung verbundenen schriftsprachlichen Anforderungen oft schwierig. Berufliche Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten bleiben ihnen meist verwehrt, da sie aufgrund ihrer Schriftsprachdefizite nur eingeschränkt an beruflicher Qualifizierung partizipieren können. Mit dem AlphaBERUF-Modellansatz liegt ein modulares Förderkonzept vor, das auf den besonderen Förderbedarf Arbeitsloser mit Schriftsprachproblemen zugeschnitten ist und auf bestehende Förderstrukturen aufsetzt. Hierfür entwickelte und erprobte das Projekt Curricula, Qualitätsmerkmale und Ablaufszenarien für die Umsetzung von Maßnahmen, die berufliche Qualifizierung und berufsorientierte Alphabetisierung verbinden.

Zur Sicherung der Nachhaltigkeit trägt insbesondere die Veröffentlichung der Abschlusspublikation in der f-bb-Reihe „Leitfaden für die Bildungspraxis“ im wbv-Verlag bei. Der Leitfaden zum Thema „Berufsorientierte Alphabetisierung Arbeitsloser“ wird Anfang Februar 2016 erscheinen.       


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